Aktuell

Die AKL-Tagung 2018 findet vom 3. bis 7. September 2018 im
Kardinal-König-Haus, Wien/Hietzing statt.

Thema: »Ex oriente lux? Ostkirchliche Liturgien und westliche Kultur«

Tagungen

Vorläufiges Programm für AKL-Tagung Wien 2018
»Ex oriente lux? Ostkirchliche Liturgien und westliche Kultur«
Kardinal-König-Haus Wien/Hietzing
3. – 7. September 2018

Montag, 3. Sept.
Ab 14:00 Uhr • Anreise
15:00 Uhr • Treffen der Liturgiewissenschaftlerinnen
17:00 Uhr • Abendlob
18:00 Uhr • Abendessen
19:00 Uhr – 19:15 Uhr  • Eröffnungsworte (Hans-Jürgen Feulner)
19:15 Uhr – 20:30 Uhr • Eröffnungsvortrag: »Ex oriente lux?« (Bert Groen)

Dienstag, 4. Sept.
7:30 Uhr • Morgenlob
8:00 Uhr • Frühstück
9:00 Uhr – 10:15 Uhr • »Ostkirchl. Liturgien und Ökumene« (Gerard Rouwhorst)
10:15 Uhr – 10:45 Uhr • Kaffeepause
10:45 Uhr – 12:00 Uhr • »Forschungsstand und –geschichte der östl. Liturgien im Westen« (Heinzgerd Brakmann)
12:15 Uhr – 14:00 Uhr • Mittagspause
14:00 Uhr – 15:15 Uhr • »Östl. Liturgien und Liturgiesprache« (Predrag Bukovec)
15:15 Uhr – 15:45 Uhr • Kaffeepause
15:45 Uhr -17:15 Uhr • Projektpräsentationen
17:30 Uhr Eucharistiefeier (Kardinal Schönborn)
18:45 Uhr • Abendessen
19:45 Uhr • Gespräch mit Kardinal Schönborn u.a.

Mittwoch, 5. Sept.
7:30 Uhr • Morgenlob
8:00 Uhr • Frühstück
9:00 Uhr • Case Studies – Kurzpräsentationen von Forschungsprojekten Promovierender und Habilitierender
12:00 Uhr – 12:45 Uhr • Mittagspause
Ab 13:00 Uhr • Ostkirchl. Exkursionen in Wien in zwei Gruppen

Gruppe 1: Griech.-Orth. Kathedrale & Georgskirche (am Fleischmarkt)
und  Griech.-Kath. Kirche St. Barbara

Gruppe 2: Syr.-Orth. Kirche od. Serb.-Orth. Kirche & Russ.-Orth.
Kathedrale (Jauresgasse)

16:00 Uhr • Beide Gruppen: Armenisch-Apostolische Kirche St. Hripsime
Gemeinsame Armenische Vesper
17:30 Uhr • Abfahrt nach Klosterneuburg mit Bus
18:15 Uhr • Kurze Führung in Stiftskirche, kurzes Musikkonzert (Franz Karl Praßl)
19:45 Uhr • Gemeinsames Abendessen im Stift
21:15 Uhr • Rückfahrt mit Bus

Donnerstag, 6. Sept.
7:30 Uhr • Morgenlob
8:00 Uhr • Frühstück
9:00 Uhr – 10:15 Uhr • »Das Eucharistische Hochgebet in den ostkirchl. Traditionen« (Reinhard Meßner)
10:15 Uhr – 10:45 Uhr • Kaffeepause
10:45 Uhr – 12:00 Uhr • »Latinisierung u. De-Latinisierung der östl. Liturgien« (Oleksandr Petrynko)
12:15 Uhr – 14:00 Uhr • Mittagspause
14:00 Uhr – 15:15 Uhr • »Östliche Liturgien im Westen« (Daniel Galadza)
15:15 Uhr – 15:45 Uhr • Kaffeepause
15:45 Uhr – 17:00 Uhr • »Sakrale Musik der Ostkirchen« (Christian Hannick)
17:30 Uhr • Abendlob
18:15 Uhr • Abendessen
19:30 Uhr – 21:00 Uhr • AKL intern

Freitag, 7. Sept.
8:00 Uhr • Frühstück
9:00 Uhr • Reisesegen
9:30 Uhr • Abreise

 

Programm

Die AKL hat 1991 eine Standortbestimmung der katholischen Liturgiewissenschaft formuliert, die mit Kommentaren im „Heiligen Dienst“ (45. 1991, 165-168) und im „Liturgischen Jahrbuch“ (42. 1992, 122-138) erschienen ist. Im Folgenden wird nur das eigentliche Dokument wiedergegeben. Es beschreibt das Programm, dem sich die AKL in ihrer Arbeit verpflichtet sieht.

Standortbestimmung der Liturgiewissenschaft

1. Gegenstand der Liturgiewissenschaft

a. Liturgiewissenschaft reflektiert als theologische Disziplin die Kirche als Versammlung derer, die sich explizit als von Gott Gerufene erfahren und im Gottesdienst zum Gedächtnis der Heilstaten Gottes in Jesus Christus zusammenkommen. In den unterschiedlichen Gestalten liturgischer Feier hört die versammelte Gemeinde das Wort Gottes und empfängt sein Heil; sie preist Gott als Ursprung und Mitte ihres Lebens, sagt ihm Dank und trägt ihm ihre Bitten vor.

b. Nicht der Mensch, sondern Gott ergreift die Initiative zur liturgischen Versammlung: Der im Geist Gottes gegenwärtige Christus ist das primäre Subjekt der Liturgie als der sakramentalen Verwirklichung des Paschamysteriums.

c. Doch gilt: Träger des Geschehens ist der ganze Christus, Haupt und Glieder. Die zugleich geschwisterlich und hierarchisch verfaßte Kirche spiegelt sich in verschiedenen Gottesdienstformen wider.
Es handelt sich beim christlichen Gottesdienst um auch soziologisch faßbare Versammlungen von Menschen. Als strukturierte Gemeinschaft unterliegt die gottesdienstliche Versammlung Gesetzmäßigkeiten, die es zu erfassen gilt und die dann ihrerseits im Sinne möglicher Korrektur und Optimierung der Form und Gestalt des Gottesdienstes dienen können.

d. Gottesdienst ist dabei nicht als isolierter Akt zu verstehen, sondern als eine Weise der Verdichtung des umfassenden christlichen Lebens, insofern Koinonia, Martyria und Diakonia in der Leiturgia ihren doxologischen Ausdruck und zugleich eine Ebene der Erfahrbarkeit finden.

2. Aufgabenstellung der Liturgiewissenschaft

a. Vom Gegenstand der Liturgiewissenschaft her bestimmen sich ihre spezifischen Aufgaben: Liturgiewissenschaft fragt, wie die skizzierte Wechselbeziehung zwischen Gott und Mensch, die im Paschamysterium Jesu Christi ihr Fundament besitzt, in der liturgischen Versammlung ihren angemessenen Ausdruck findet. Dies bedeutet, daß Liturgiewissenschaft die theologische und die anthropologische Dimension der gottesdienstlichen Feier gleichermaßen zu berücksichtigen hat.

b. Beide Dimensionen verweisen auf die Geschichte Israels und der Kirche, insofern in ihr Gottes Sprechen und Handeln greifbar geworden und Modelle einer adäquaten Antwort des Volkes Gottes ausgeprägt worden sind. Für die Liturgiewissenschaft ist aus diesem Grund eine Bezogenheit auf Tradition konstitutiv, wie sie von der Kirche verbindlich fortgeschrieben wird und auch in der Volksfrömmigkeit ihren Ausdruck findet. Hat die klassische Liturgiewissenschaft die Vielfalt der Traditionen in der Ökumene aufzeigen können, so geht es heute zusätzlich um die Beobachtung und Analyse eines sich in der Liturgie ständig neu vollziehenden Inkulturationsprozesses. Dieser wird anhand der geschichtlichen (teilweise auch von außerchristlichen Einflüssen mitbestimmten) Paradigmen dargestellt und gedeutet mit dem Ziel, seine Realisierung in der Gegenwart kritisch begleiten zu können.

3. Methoden der Liturgiewissenschaft

a. Die Liturgiewissenschaft bedient sich der verschiedenen historisch-kritischen, systematischen und praktischen Methoden, die auch in den anderen theologischen Fächern angewendet werden. Darüber hinaus hat sie seit jeher Methoden weiterer Wissenschaften, z. B. der Archäologie, der Hymnologie und der religiösen Volkskunde, einbezogen.

b. Die Versammlung als Konstitutivum der Liturgie verweist die Liturgiewissenschaft auf den konkreten Menschen als einen zweiten wesentlichen Bezugspunkt ihrer Fragestellung. Damit hat sie verstärkt den Dialog mit den Wissenschaften aufzunehmen, die sich aus unterschiedlicher Perspektive und anhand verschiedener Methoden mit dem Menschen und seinen Ausdrucksformen befassen (z. B. Sprach- und Kommunikationswissenschaft, Semiologie, Religionswissenschaft, Musik- und Kunstwissenschaft, Philosophie, Psychologie, Soziologie). Es geht darum, die Gesetzmäßigkeiten individueller und kollektiver Äußerungen zu erfassen und auf das gottesdienstliche Ereignis zu beziehen.

4. Stellung der Liturgiewissenschaft innerhalb der Theologie

a. Alle theologischen Disziplinen sind auf den Grundvollzug „Leiturgia“ als eine integrierende, verschränkende Wirklichkeit, als Verdichtung christlichen Lebens, verwiesen. Das Proprium der Liturgiewissenschaft besteht darin, nach der Realisierung des Grundvollzugs »Leiturgia« in der konkreten Feier zu fragen. Sie versteht diese als in Wort und Handlung vollzogenes Heilsgeschehen – theologisch ausgedrückt: als Ausdrucksgestalt der Heiligung des Menschen durch Gott und der Verherrlichung Gottes durch den Menschen.

b. Aufgrund ihrer engen Verflechtung mit den anderen theologischen Disziplinen kann die Liturgiewissenschaft eine koordinierende und integrierende Funktion wahrnehmen, indem sie den doxologischen Ursprung und das doxologische Ziel aller Theologie immer neu in das Gespräch bringt.

c. Wie alle anderen theologischen Disziplinen kann Liturgiewissenschaft selbstverständlich nur in ökumenischer Perspektive betrieben werden.

5. Erfordernisse für eine Lehrtätigkeit im Fach Liturgiewissenschaft

a. Die wissenschaftliche Ausrichtung des Faches fordert, daß wissenschaftliche Qualifikation und didaktische Kompetenz, verbunden mit der Fähigkeit zum fächerübergreifenden Arbeiten, an erster Stelle stehen. Diese Qualifikationen werden in der Regel durch Promotion und Habilitation im Fach Liturgiewissenschaft nachgewiesen.

b. Eine gläubig-kirchliche Grundhaltung ist wie in den anderen theologischen Fächern gleichfalls selbstverständliche Voraussetzung für die Übernahme einer Tätigkeit als Dozent oder Dozentin der Liturgiewissenschaft.

c. Ergänzend zu diesen Voraussetzungen lassen sich aus den bisherigen Überlegungen zwei weitere spezifische Anforderungen ableiten:

(1) Gespür für die Dimension des Spirituellen
Von ihrem Gegenstand und ihren Methoden her kann die Liturgiewissenschaft nicht vom Glaubensvollzug abstrahieren. Sie kann nur auf der Basis der längeren Erfahrung mit Gottesdienst und seinen Vollzügen vertreten werden. Dies impliziert eine besondere Sensibilität für geistliches Leben, welches nach dem Verständnis des Zweiten Vatikanischen Konzils (vgl. SC 14) allen Getauften aufgrund des gemeinsamen Priestertums eigen ist.

(2) Gespür für Gestalt und Gestaltung
Will die Liturgiewissenschaft den christlichen Gottesdienst in seinem Wesen als eine lebendige Ausdrucksform des Glaubens in den Blick nehmen, so ist sie in starkem Maße auch auf die ästhetisch-gestalterischen Bereiche wie Sprache, Musik, darstellende und bildende Kunst sowie Symbolkommunikation verwiesen. Jeder bzw. jede im Fach Liturgiewissenschaft Lehrende wird von daher ein waches Interesse für alle diese Bereiche aufweisen müssen.

(6. Juni 1991)

Kongresse

Ankündigung der Jahrestagung der AKL 2018

Die AKL-Tagung 2018 findet vom 3. bis 7. September in Wien/Hietzing statt. Sie wird sich mit dem Thema »Ex oriente lux? Ostkirchliche Liturgien und westliche Kultur« beschäftigen.

  • 2016 5.-9.9.: Gladbach
    „Bilder, Modelle, Beschreibungen der Liturgiegeschichte“
  • 2014 1.9.-5.9.: Münster
    „Liturgie und religiöser Pluralismus“
  • 2012 3.9.-7.9.: Chur/Schweiz
    „Liturgie und Konfession – Grundfragen der Liturgiewissenschaft im interkonfessionellen Gespräch“
  • 2010 6.9.-10.9.: Kloster Helfta
    „Tradierte religiöse Praxis und säkulare Gesellschaft – Heiligenverehrung als liturgiewissenschaftliches Forschungsfeld mit neuen Fragestellungen“
  • 2008 1.9.-5.9.: Oppeln
    „Liturgie in kulturellen Kontexten – Messbuchreform des 20. Jahrhunderts in europäischen Ortskirchen“
  • 2006 28.8.-1.9.: Soesterberg
    „Die modernen Ritual Studies als Herausforderung für die Liturgiewissenschaft“
  • 2004 6.9.-10.9.: Schloss Seggau bei Leibniz
    „,… dem einen Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit!’ Die Dreieinigkeit Gottes in der Liturgie“
  • 2002 10.9 -14.9.: Aachen
    „Liturgie in Judentum und Christentum. Zum Stand der Forschung seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil“
  • 2000 18.9.-24.9.: Schmochtitz bei Bautzen
    „Liturgie im Umfeld von Sterben und Tod im Kontext der säkularen Gesellschaft“
  • 1998 14.9.-17.9.: Trier
    „Das Opfer – Liturgie zwischen biblischem Anspruch und säkularer Religiosität“
  • 1996 23.9.-27.9.: Quarten
    „Liturgische Leitungsdienste zwischen Ordination und Beauftragung“
  • 1994 19.9.-23.9.: Münster/Westf.
    „Verheißung – Erfüllung? Exegetische und systematische Anfragen an die Christologie der Liturgie“
  • 1992 21.9.-25.9.: Brixen
    „Bewegung braucht Beweger. Die liturgische Feier zwischen Sachgehorsam und Normengehorsam“
  • 1990 22.7.-27.7.: Erfurt
    „lnkulturation – Nur für die Dritte Welt?“
  • 1988 19.9.-23.9.: Abtei Rodulc bei Kerkrade
    „Liturgie und Raum heute“
  • 1986 22.9.-26.9.: Rastatt bei Karlsruhe
    „Liturgie und Liturgiewissenschaft heute und morgen. Gemeinsamer Versuch einer Standort- und Aufgabenbestimmung“
  • 1982 6.9.-10.9.: St. Gabriel, Mödling bei Wien
    „Liturgie und Recht“
  • 1980 8.9. – 13.9.: Morschbach
    „Symbol und Liturgie“
  • 1978 28.8.-1.9. Paderborn
    „Die Liturgischen Dienste der Frau“
  • 1976 6.9.-10.9.: Heerlen
    „Liturgie für das Volk und/oder aus dem Volk?“
  • 1974 23.9.-28.9.: Schloss Seggau bei Leibnitz
    „Gottesdienst und Kommunikation“
  • 1972 18.9.-22.9.: Wien
    „Das Eucharistische Hochgebet“
  • 1971 20.9.-24.9.: Dulliken bei Olten
    „Säkularisierung und Gottesdienst“
  • 1970 21.9.-26.9.: Batschuns / Voralberg
    „Die christliche Initiation“
  • 1969 22.9.-27.9.: Puchberg bei Wels
    „Liturgie und Gesellschaft“
  • 1968 23.9.-28.9.: Priesterseminar St. Luzi in Chur
    „Die Ordinationen“
  • 1967 28.3.-31.3.: Herzogliches Georgianum in München
    „Die Rolle der Liturgiewissenschaft in einem reformierten Studium der Theologie“
  • 1948 Anfang April: Rheininsel Nonnenwerth
    Das Tagungsthema war die Enzyklika „Mediator Dei“ (20.11.1947).
  • 1947 22.4.-24.4.: Kloster Ensen bei Köln
    Die Tagung beschäftigte sich mit der Mentalität der Nachkriegstheologen und der Brevier- und Messeinführung im Priesterseminar.

Einen Überblick über die Tagungen der AKL und ihre Themen gibt:
Wolfgang Steck: Die Arbeitsgemeinschaft katholischer Liturgikdozentinnen und -dozenten im deutschen Sprachgebiet (AKL) – eine Dokumentation, in: Ecclesia Orans 18. 2001, 55–72.

Geschichte

Die Anfänge

Im Jahre 1947 fand auf Initiative der Liturgiewissenschaftler Theodor Schnitzler (1910-1982) und Balthasar Fischer (1912-2001) eine erste Konferenz von Liturgikdozenten an den Priesterseminaren Westdeutschlands statt. Daraus ist die „Arbeitsgemeinschaft Katholischer Liturgikdozentinnen und -dozenten im deutschen Sprachgebiet“ (AKL) entstanden. Seit 1950 wurden nach und nach an den deutschsprachigen Fakultäten eigene Lehrstühle für Liturgiewissenschaft errichtet. Durch das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965) wurde das Fach zu einem der theologischen Hauptfächer erhoben (SC 16; OT 16).

Fachvertretung der Liturgiewissenschaft

Dieses hat auch der Entwicklung der AKL zugearbeitet. Sie hat sich zur Fachvertretung der deutschsprachigen Liturgiewissenschaft entwickelt. Alle zwei Jahre veranstaltet sie einen großen wissenschaftlichen Kongress, der forschungsorientiert und häufig mit Praxisrelevanz aktuelle Fragen des Faches und der Theologie insgesamt diskutiert. Durch die Publikation der Kongressakten hat sich die AKL in die innertheologische und auch kirchliche Diskussion zu aktuellen Problemen eingebracht. Die AKL hat zunächst maßgeblich den Prozess der Liturgiereform im deutschen Sprachgebiet begleitet, dann den innertheologischen Diskurs über die Liturgie als Ort und Ausdruck christlichen Glaubens gefördert. Seit einigen Jahren widmet sie sich bei ihren Kongressen verstärkt Fragen, die mit dem christlichen Glaubensleben in einer pluralistischen Gesellschaft zusammenhängen.

Arbeit in Sektionen

Regelmäßige Treffen in regionalen Sektionen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz dienen dem fachwissenschaftlichen Austausch der Professorenschaft. Die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sind in der AKL-Junior organisiert, die ein eigenes Tagungsprogramm veranstaltet.

AKL eV

Im Jahre 2005 haben Professorinnen und Professoren der katholischen Liturgiewissenschaft bei einem Treffen in Mainz die Arbeitsgemeinschaft katholischer Liturgiewissenschaftlerinnen und Liturgiewissenschaftler als eingetragenen Verein gegründet. Zweck des Vereins ist die Förderung der liturgiewissenschaftlichen Forschung und Lehre, die Darstellung des Faches in der Öffentlichkeit, die wissenschaftsöffentliche Interessenvertretung sowie die Kontaktpflege zu benachbarten Fachgebieten und Fachverbänden im In- und Ausland.

Interdisziplinär und international

Die AKL arbeitet interdisziplinär und international. Fachwissenschaftler u.a. aus Frankreich, den Niederlanden, Polen und Tschechien arbeiten regelmäßig bei den Tagungen und Workshops der Arbeitsgemeinschaft mit. Zugleich hat sich die AKL immer als ökumenisch offen verstanden; an allen Tagungen nehmen auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus anderen christlichen Kirchen teil.

Literatur:
Klemens Richter, Liturgiewissenschaft III. Arbeitsgemeinschaft katholischer Liturgikdozentinnen u. -dozenten im deutschen Sprachgebiet (AKL), in: Lexikon für Theologie und Kirche 6. 1997, 992.

Mitgliedschaft

Die Satzung der AKL regelt die Mitgliedschaft folgendermaßen:

1. Der Verein kennt ordentliche, außerordentliche und fördernde Mitglieder.

2. Ordentliches Mitglied kann jede römisch-katholische Person werden, die in der Disziplin ,Liturgiewissenschaft‘ oder in deren Grenzgebieten wissenschaftlich ausgewiesen ist (Promotion) und die Berechtigung zum Hochschullehrer oder zur Hochschullehrerin hat. Diese Berechtigung ist durch die Habilitation oder die Berufung auf eine Professur (auch eine Juniorprofessur) an einer (Fach-)Hochschule oder Fakultät gegeben. Über begründete Ausnahmen entscheidet der Vorstand.

3. Außerordentliches Mitglied kann jede in der Disziplin ,Liturgiewissenschaft‘ oder deren Grenzgebieten promovierte Person werden, die an der Arbeit der Liturgiewissenschaft inter¬essiert ist. Weitere Personen können auf Vorschlag eines ordentlichen Mitglieds vom Vorstand zugelassen werden.

4. Förderndes Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden, die die Zielsetzung des Vereins bejaht und deren Arbeit durch finanzielle Zuwendungen oder in sonstiger Weise unterstützt.

5. Die Mitgliedschaft wird bei dem bzw. der Vorsitzenden des Vereins beantragt.

6. Die Aufnahme von Mitgliedern erfolgt durch Beschluss des Vorstandes.

7. Zu Ehrenmitgliedern können natürliche Personen auf Vorschlag des Vorstandes von der Vollversammlung berufen werden, die sich außerordentliche Verdienste um die Ziele der Vereinigung erworben haben. Von der Entrichtung eines Mitgliedsbeitrags sind sie befreit.

Interessenten wenden sich an:

Arbeitsgemeinschaft katholischer Liturgiewissenschaftlerinnen und
Liturgiewissenschaftler eV
c/o Prof. Dr. Benedikt Kranemann
Postfach 90 02 21
99105 Erfurt

Vorstand

Prof. Dr. Benedikt Kranemann

Vorsitzender:
Prof. Dr. Benedikt Kranemann
Katholisch-Theologische Fakultät
Universität Erfurt
Postfach 90 02 21
99105 Erfurt

Prof. Dr. Albert Gerhards

Stellvertretender Vorsitzender:
Prof. Dr. Albert Gerhards
Katholisch-Theologische Fakultät
Universität Bonn
Am Hof 1
D-53113 Bonn

 

AKL-JUNIOR

Die AKL-JUNIOR ist die Vereinigung des liturgiewissenschaftlichen Nachwuchses im deutschen Sprachgebiet!

Die Bezeichnung AKL-JUNIOR bringt die Verbundenheit mit der Arbeitsgemeinschaft der Liturgiewissenschaftlerinnen und Liturgiewissenschaftler im deutschen Sprachgebiet (kurz: AKL) zum Ausdruck.

Hier gelangen Sie zu den Seiten des nachwuchswissenschaftlichen Teils der Arbeitsgemeinschaft katholischer Liturgiewissenschaftlerinnen und Liturgiewissenschaftler.


Müller neuer Sprecher – Tagung 2016 in Eichstätt zu „Ostkirchen“ – Hamburg 2017

Bei ihrer Jahrestagung vom 19.-22. Februar 2015 im Haus Werdenfels bei Regensburg wurde Jörg Müller vom Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft der Luzerner Theologischen Fakultät als Sprecher der AKL-JUNIOR, der Vereinigung des akademischen Nachwuchses im Fach Liturgiewissenschaft im deutschsprachigen Raum, gewählt. Beisitzer im Sprecherteam sind Lucia Szymanowski (Hamburg/Erfurt) und Florian Wegscheider (Linz). Die Amtszeit des neuen Sprecherteams läuft bis Frühjahr 2018. Abgelöst wurden: Sprecher Dr. Florian Kluger (Eichstätt) und die Beisitzer Nina Frenzel (Bonn) und Dr. Benedikt Rodler (Linz).

Das Sprecherteam sieht sich der wissenschaftlichen Vernetzung verpflichtet und vertritt die AKL-JUNIOR nach außen. Es hält insbesondere Kontakt zu den Professoren des Faches in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Die Bezeichnung AKL-JUNIOR bringt die Zugehörigkeit zur „Arbeitsgemeinschaft katholischer LiturgiewissenschaftlerInnen“ zum Ausdruck, in denen vornehmlich die Professoren des Faches Liturgiewissenschaft organisiert sind. Als Teil der AKL verfolgt die AKL-JUNIOR den liturgiewissenschaftlichen und berufspolitischen Austausch ihrer Mitglieder. Die Schaffung einer wissenschaftlichen Gesprächsplattform ist primäres Ziel. Darüber hinaus nimmt die AKL-JUNIOR die Vertretung der Interessen ihrer Mitglieder innerhalb und außerhalb der AKL in wissenschaftlicher und berufspolitischer Hinsicht wahr.

Downloads

Jahresbericht 2013/2014

Liturgiewissenschaftliche Forschung und Zeitgeschichte. Die Liturgiewissenschaft im Studienjahr 2013/2014, in: LJ 64 (2014), 235-262.

Jahresbericht 2012/2013

Neue Impulse für die liturgische Bildung. Die deutschsprachige Liturgiewissenschaft im Studienjahr 2012/2013, in: LJ 63 (2013), 258-277.

Jahresbericht 2011/2012

Liturgiewissenschaftliche Arbeit an der Ökumene. Die deutschsprachige Liturgiewissenschaft im Studienjahr 2011/12, in: LJ 62 (2012), 276-295.

Jahresbericht 2010/2011

Liturgie im innerkirchlichen Gesprächsprozess. Die deutschsprachige Liturgiewissenschaft im Studienjahr 2010/11, in: LJ 62 (2012), 36-56.

Jahresbericht 2009/2010

Tradierte religiöse Praxis in säkularisierter Gesellschaft als Arbeitsfeld der Liturgiewissenschaft. Die deutschsprachige Liturgiewissenschaft im Studienjahr 2009/10, in: LJ 60 (2010), 250-271.

Jahresbericht 2008/2009

Mit Scharnierfunktion zu den Geistes- und Kulturwissenschaften. Die deutschsprachige Liturgiewissenschaft im Studienjahr 2008/09, in: LJ 59 (2009), 269-285.

Jahresbericht 2007/2008

Mit neuen Perspektiven. Die deutschsprachige Liturgiewissenschaft im Studienjahr 2007/08, in: LJ 58 (2008), 228-244.

Jahresbericht 2006/2007

Von der Binnensicht zur Außenwirkung der Liturgie. Die deutschsprachige Liturgiewissenschaft im Studienjahr 2006/07, in: LJ 57 (2007), 289-307.

Jahresbericht 2005/2006

Profilsicherung in sich verändernder Wissenschaftslandschaft. Die deutschsprachige Liturgiewissenschaft im Studienjahr 2005/06, in: LJ 56 (2006), 250-262.

Jahresbericht 2004/2005

Liturgiewissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft auf neuen Wegen. Die deutschsprachige Liturgiewissenschaft im Studienjahr 2004/05, in: LJ 55 (2005), 248-260.

Jahresbericht 2003/2004

Eine theologische Disziplin in Veränderung. Die deutschsprachige Liturgiewissenschaft im Studienjahr 2003/04, in: LJ 54 (2004), 249-264.

Kontakt

Arbeitsgemeinschaft katholischer Liturgiewissenschaftlerinnen und Liturgiewissenschaftler e. V.

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Benedikt Kranemann
Nordhäuser Str. 63
99089 Erfurt

Tel.: 0361 / 737 25 66
Fax: 0361 / 737 25 08
benedikt.kranemann@uni-erfurt.de